Stiller Protest

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises,

in der vergangenen Woche hat Stiller Protest angesichts der Demonstrationen gegen Rassismus nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd dazu aufgerufen, dem „Stillen Protest“ die Bühne zu geben.
Stiller Protest bestreitet nicht den Sinn von Demonstrationen, sondern setzt auf die Kraft von gemeinsamen Zeichen und Gesten, über alle kulturellen Grenzen hinweg. Stiller Protest lehnt jede Form von Gewalt ab. Er will nicht die üblichen Redewendungen wiederholen, die allzu bekannten, gewohnten Sätze. Stiller Protest wirkt nicht nur nach außen. Er befragt uns selbst: Wo schlummern meine eigenen Vorurteile, welche Gewohnheiten der Diskriminierung prägen mein Leben, warum reicht mein Mut zur Veränderung nicht?

Alle Menschen sind Gottes Kinder. Für diese uns verliehene Würde beten und kämpfen wir. „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9). Dieser stille Protest verwandelt die Welt.

Für diese Haltung gemeinsam mit den Menschen in Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und Einrichtungen, mit Jungen und Älteren in der Gesellschaft zu werben, ist Sinn der Aktion #stillerprotest.
Wie können Sie mitmachen?

Bändchen

Wenn Sie sich in Ihren Gemeinden und Einrichtungen diesem Stillen Protest anschließen wollen, können Sie als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der hannoverschen Landeskirche unter

https://www.material-e.de/detail/index/sArticle/1599

gewebte Stoffbändchen kostenlos bestellen.

Grüne Erinnerung für das Handgelenk, gemeinsam nicht nachzulassen im täglichen Protest gegen Rassismus und Unterdrückung.

Zur Werbung und Kommunikation finden Sie im Anhang Ansichten des Bändchens (erste Grafik) und Gedanken zum „Stillen Protest“.

#stillerprotest – Social Media-Aktion

Ebenso können Sie in Ihren Gemeinden und Einrichtungen an der Social-Media-Aktion zu #stillerprotest teilnehmen:

Zeichnen Sie und andere mit dem eigenen Smartphone einen kleinen Videoimpuls auf: „Stiller Protest ist/ist für mich…“.

Wichtig ist, dass Sie diesen Satzanfang immer mitnehmen, wenn Sie das Statement aufzeichnen.

Wichtig:
– Hochformat und direkter Blick in die Smartphone-Kamera.

– Möglichst innen aufnehmen in einem Raum ohne Störgeräusche.

– Ideale Länge wären 15 Sekunden (Instagram-Story kann nur Videos bis 15 Sekunden verarbeiten)

– Konkrete inhaltliche Bitte: Beenden Sie den Satz „Stiller Protest ist/ ist für mich“ indem sie den Satzanfang übernehmen und dann Ihr eigenes Statement anfügen.

Diese kleinen Filme können dann Angelique.Schienke-Bohn@evlka.de  geschickt werden (via Mail, intern-e/Drive oder wetransfer) und (sofern vorhanden) über den eigenen Instagram-Kanal in die eigene Story gelangen.

Beim Posten in der Story ist folgendes wichtig:

– Hashtag #stillerprotest nutzen

– Landeskirchenaccount (@kirchehannovers) verlinken.

Alle Instagram-Story-Videos, auf denen wir verlinkt wurden, übernimmt das landeskirchliche Social-Media-Team in die landeskirchliche Story.

Für Facebook werden aus den Statements kleine Collagen zusammengeschnitten.

Diese werden über die landeskirchliche Facebook-Seite ausgespielt.

Dafür die Bitte an alle, in ihren Mails an Frau Schienke-Bohn den korrekten Namen und die „Bezeichnung“ oder Funktion notieren.

Herzliche Grüße

Silvia Mustert
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Pastorin Silvia Mustert
Persönliche Referentin des Landesbischofs
Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
Haarstraße 6
30169 Hannover
0511 – 563 583 14
Silvia.Mustert@evlka.de
www.landesbischof-hannovers.de

 

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