Antisemitismus entgegentreten

Am 10. November beginnt die Friedensdekade. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Friedensklima“. Dieses Motto kann sowohl auf die Umweltzerstörung als auch auf das soziale Klima bezogen werden. Das soziale Klima ist – laut Studien – von Antisemitismus und Rechtspopulismus und -extremismus geschädigt. Nach einer aktuellen Studie hegt jeder vierte Deutsche antisemitische Einstellungen.
(https://www.tagesschau.de/inland/antisemitismus-studie-105.html)

Der Gottesdienst am 10. November bietet die Möglichkeit, Antisemitismus zu erinnern und Antisemitismus entgegenzutreten. Mit unserer neuen Kirchenverfassung, die mit dem Jahresbeginn 2020 in Kraft tritt, verpflichten wir uns, jeder Form von Antisemitismus entgegenzutreten. Landesbischof Ralf Meister sagt: „Es bleibt erschreckend, dass weiterhin jede und jeder Vierte in Deutschland antisemitisch denkt. Solchen Denkmustern müssen wir entschieden widersprechen: in der öffentlichen Debatte genauso wie in der Schule oder Kirchengemeinde, im Sportverein oder am Arbeitsplatz.“ Bundespräsident Steinmeier formuliert pointiert: „Die Vergangenheit mahnt – die Gegenwart fordert.“

Eine Arbeitshilfe und – zeitnah – einen Gottesdienstentwurf mit einer Lesepredigt sowie weitere Informationen zum Thema Antisemitismus finden Sie ab dem 4. November auf der Internetseite des Arbeitsfeldes Kirche und Judentum des HkD: https://www.kirchliche-dienste.de/arbeitsfelder/judentum

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